Meisterchor-Titel verteidigt

 

So seh'n Sieger aus. Der Gesangverein „1952“ Balde-Melbach hat zum zweiten Mal den Meisterchortitel geschafft.
In den Grünanlagen des Kulturzentrums in Arnsberg-Hüsten jubeln die Sängerinnen und Sänger des Chores nach Bekanntwerden des Ergebnisses.

Sonntag, 1. Juni 2014, ca. 13.00 Uhr, Kulturzentrum Hüsten: Mit lautem Jubel fallen sich die 34 Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins Balde-Melbach und ihre Chorleiterin Christine Uhl in die Arme. Soeben wurde vom Chorverband NRW bekannt gegeben, dass der Chor zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Titel „Meisterchor im Chorverband NRW“ errungen hat.k 039 P6010042

Die quälende Zeit des Wartens - der Gesangverein Balde-Melbach absolvierte seinen Auftritt bereits um 11.30 Uhr - ist endlich vorbei. Ungewissheit, Zweifel und Nervosität weichen unbändiger Freude über diesen tollen Erfolg.k 057 P6010060

Mit einer soliden Leistung haben sich die Sängerinnen und Sänger und Chorleiterin Christine Uhl für die vielen Mühen der zurückliegenden Wochen und Monate belohnt, in denen die vier Wettbewerbslieder unzählige Male geformt und geschliffen wurden. Gut vorbereitet ging es auf die Bühne des Kulturzentrums, wohl wissend, dass die folgenden Liedvorträge von vielen Angehörigen und Freunden zu Hause und auch von vielen Fremden im Live-Stream des Chorverbandes zu sehen sein werden – was die Aufregung nicht gerade geringer werden ließ.
Aber noch wichtiger war es in diesem Moment, die Jury des Chorverbandes NRW unter dem Vorsitz von Prof. Fritz ter Wey zu überzeugen. Diese setzte sich zusammen aus: Prof. Fritz ter Wey (CV NRW), Klaus Levermann (CV NRW), Waltraud Schmitt (CV Rheinland-Pfalz), Gerd Zellmann (Hessischer Sängerbund) und Hans-Josef Loevenich (Kantor St. Anna, Düren)


Zuerst trugen die Sängerinnen und Sänger das durchkomponierte Volkslied „Im Eschenhain“ im Satz von Paul Zoll vor, es folgte dann das Wahlpflichtchorwerk „Ave Maria op. 47,3“ von Franz Wüllner. Anschließend präsentierte der Chor den „100. Psalm“ im Satz von Wolfgang Lüderitz und zum Schluss das strophische Volkslied „In einem kühlen Grunde“ im Satz von Friedrich Silcher.
Mit zweimal „sehr gut“ und zweimal „gut“ wurden die Vorträge bewertet, und damit war klar, dass der Chor für weitere fünf Jahre den Titel „Meisterchor im Chorverband NRW“ tragen darf.
Der Gesangverein Balde-Melbach wurde nach der Heimreise am Sonntagabend mit einem „Glückwunsch-Banner“ am Ortseingang begrüßt. k 099 P6010108
Die Sängerinnen und Sänger freuten sich sehr darüber, zeigt dies doch das Interesse und die Anteilnahme der Bürger und der Vereine in Balde, Melbach und Leimstruth.

Für Dienstagabend hatte der Verein zur „Meisterfeier“ in die „Alte Schule“ Balde eingeladen. Die Vorsitzende  Carolien Treude und die Chorleiterin Christine Uhl bedankten sich bei allen Beteiligten für das außergewöhnliche Engagement in den vielen Chorstunden, die der Vorbereitung des Meisterchorsingens gedient hatten. Einige Gäste gratulierten mit ihren Grußworten und Geschenken dem erfolgreichen Chor. k 06 P6030007
Heinz Menn und Jürgen Saßmannshausen-Aderhold  überbrachten die  Glückwünsche des Sängerkreises Wittgenstein. Der Vorsitzende Jürgen Saßmannshausen-Aderhold  drückte in seinem Grußwort den Wunsch aus, der Chor möge sich nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern – immer mit dem Ziel noch besser zu werden – in möglichst vielen öffentlichen Auftritten die Zuhörer mit seinem Können  erfreuen.

Mehr Bilder...

vor dem Auftritt,
von der "man weiß es nicht" - Stimmung
von der Freude und dem Jubel
von der Nachfeier


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